Der Verband Kinder- und Jugendarbeit

FORUM für Kinder- und Jugendarbeit Ausgabe 4/2012

Unter anderem mit Beiträgen von:

  • Dr. Wolfgang Hammer (BASFI)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner (Ministerialrat a.D.)
  • Joachim Speicher (Geschäftsführer des Paritätischen Hamburg)
  • Kay Gramberg / Imme Hoppe (Sozialpädagogen)
  • Prof. Ursel Becher (Sozialwissenschaftlerin)
  • Sven Heuer (Werkstattschule Bremerhaven)
  • Prof. Gerald Hüther (Neurobiologe)
  • Uwe Gaul (Schulbehörde)
  • Dr. Peter Marquard (Jugendamtsleiter HH-Mitte)
  • Jan Heitmann (Jungenarbeiter)
  • Dirk Audörsch (Sozialanwalt)
  • Tim Köster (Jugendlicher)

Inhalt und Impressum hier ...

Liebe Leserinnen und Leser.

„Das Feld“ und „der Fall“ sind in der sozialen Arbeit zwei zentrale Pole: Auf der „Fall-Seite“ haben wir die einzelne Person oder Familie, welche aufgrund ihrer besonderen Belastung oder Überforderung für das Jugendhilfesystem zum „Fall“ geworden ist. Auf der anderen, der „Feld-Seite“, finden wir die infrastrukturell ausgerichteten Einrichtungen mit ihrem Blick auf die Familie – immer im Kontext der eigenen Gemeinschaften und der, auch kollektiven, Lebensverhältnisse. Den sozialräumlichen „Feld-ArbeiterInnen“ geht es erst einmal darum, die Gemeinschaften zu stärken, das Wohnumfeld zu verbessern und familiären Überforderungen v.a. darüber zu begegnen, dass man die als nachteilig erkannten Bedingungen in den Blick nimmt. Und dass man gute Orte, einfach erreichbare Treffpunkte und gestaltbare Spiel-, Entwicklungs-, Bewegungs-, Bildungs- und Beteiligungsräume schafft, nutzbar für alle, unabhängig von besonderen Problemen oder ausgewiesenem „erzieherischen Bedarfen“.

Wie korrespondieren die „Fall-“ und die „Feldarbeit“, in welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Wie können wir den Blick auf die Lebenswelten und auf Eigenaktivität der Menschen einerseits und deren Anspruch auf, auch individuelle, Unterstützung in schwierigen und riskanten Lagen andererseits so miteinander verbinden, dass weniger Familien scheitern, dass weniger Kinder in öffentliche Erziehungseinrichtungen kommen und dass allen jungen Menschen in dieser Stadt, da wo sie sind, ein positives und altersgerechtes Leben und Aufwachsen ermöglicht wird? (...) 

Das vollständige Editoral finden Sie hier...

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