Der Verband Kinder- und Jugendarbeit

FORUM für Kinder- und Jugendarbeit Ausgabe 2/2013

Unter anderem mit Beiträgen von:

  • Dr. Charlotte Köttgen (Kinderärztin, JPPD a.D.)
  • Vanessa Borstell (Jugendliche)
  • Prof. Dr. Manfred Neuffer (HAW a.D.)
  • Anya Rehr (Erzieherin)
  • Dr. Wolfgang Hammer (BASFI a.D.)
  • Rudolf von Bracken (Kinder-Rechtsanwalt)
  • Josef Sozbir (Sozialpädagoge)
  • Prof. Dr. Timm Kunstreich (Hochschule Rauhes Haus a.D.)
  • Katrin Forch (Psychologin)
  • Jan Heitmann (Jungenarbeiter)

Inhalt und Impressum hier ...

Liebe Leserinnen und Leser.

Vor dem Einstieg in unser Titelthema geben wir einem unserer langjährigsten Freunde und Autoren, Dr. Wolfgang Hammer, Raum und Gelegenheit zu einem klug vor- und rückblickenden Grundsatzartikel – nämlich seiner Abschiedsrede. Er ging vor wenigen Wochen von der Fachbehörde – zuletzt BASFI genannt – in den verdienten Ruhestand und bleibt unserem Arbeitsfeld – als fachkundiger und scharfsichtiger Beobachter und als Autor – hoffentlich weiterhin erhalten.

Charlotte Köttgen erzählt, die Rubrik „Krank geschrieben?“ einleitend, über den langen Weg von den früheren Erziehungsanstalten – einschließlich Psychiatrie – über die erfolgreiche Öffnung aller Hamburger Heime in den späten 1970er Jahren bis zur heute wieder als notwendig erachteten freiheitsberaubenden und entwürdigen Unterbringung von Hamburger Kindern und Jugendlichen bspw. in der „Haasenburg“. Und sie spricht über die „neue Bestrafungslust“, über das, was in ihrer Geschichte verletzte und „herausfordernde“ Kinder tatsächlich brauchten, über ADHS, Ritalin.

Die Rubrik: “Wer nicht hören will …“ wird eingeleitet durch den Bericht des ehemaligen Heimkindes Anya zu ihrer heutigen Bewertung dessen, was damals zu „ihrem Wohl“ getan wurde. Zum Thema GU fordert Rechtsanwalt Rudolf von Bracken MitarbeiterInnen und Träger der (offenen) Jugendhilfe eindringlich auf, betroffene Kinder und Jugendliche zu unterstützen, deren eigene Wünsche und Vorstellungen vom Leben – auch auf rechtlicher Ebene – durchzusetzen, das sei auch gegen die übermächtig scheinende Einheit von bspw. dem Extrajugendamt FIT, Gutachtern, Amtsvormündern und Trägervertretern nicht unmöglich. hode zur Inklusion „schwieriger“ Kinder, es folgen Beiträge zu Thema Jungenarbeit und – wie immer – von Sozialrechtsanwalt Dirk Audörsch, Annas Abenteuer mit dem Jobcenter ...

Das vollständige Editoral finden Sie hier ...

 

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