Offene Arbeit in Zeiten von Corona


Ein wesentlicher Bestandteil ihrer gelingenden Arbeit ist die persönliche Interaktion der Fachkräfte mit „ihren Kindern und Jugendlichen“, das oft jahrelange persönliche, vertrauensvolle „Kennen“. Arbeit, die geprägt ist von Face to Face-Begegnungen können sie momentan in ihren vielfältigen Einrichtungen, mit ihren bewährten fachlichen Ansätzen und persönlichen Zugangswegen der Offenen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien nicht bedarfsgerecht leisten.

Ziel (nicht nur) der Hamburger OKJA-Einrichtungen ist es, trotz der aktuell schwierigen Situation weiterhin Kontakt zu ihren Nutzer*innen beizubehalten und insgesamt für junge Menschen ansprechbar zu bleiben. Sie wollen für ihre Fragen, Sorgen und Ängsten angesichts der Auswirkungen von „Corona“ da sein: Social Distancing, klarkommen müssen auf engem Raum, eventuelle prekäre, eskalierende familiäre Situation, schulische Belange und Überforderung, Ängste angesichts dessen, was ist und was die Zukunft bringen wird.

Aber auch in ihren sonstigen Interessen und Wünschen möchten die Fachkräfte Kinder, Jugendliche und Familien weiterhin bestmöglich begleiten und unterstützen.

Wie so viele andere auch stehen sie dabei vor Herausforderung auf verschiedenen Ebenen: Technik, Ausstattung, Know How, und strukturelle Bedingungen fallen unter anderem darunter.

Nebenstehend  findet ihr deshalb verschiedene Links mit verschiedenen Anregungen und Beratungsangeboten sowie Tipps und Ansätze aus verschiedenen Hamburger OKJA-Einrichtungen. Vieles kennt ihr vielleicht schon und setzt es bereits um, anderes ist vielleicht noch neu und hilft beim Entwickeln weiterer Ideen. Diese Liste soll fortlaufend weiterentwickelt werden, bitte schickt alles, was euch an guten Wegen einfällt, an: info@vkjhh.de.

Wir wünschen euch Fachkräften und "euren" Kindern und Jugendlichen und ihren Familien, dass ihr gemeinsam gut durch diese schwierige Zeit kommt! Bei Fragen, Sorgen und Anregungen, meldet euch bitte gerne.