Der Verband Kinder- und Jugendarbeit

WEITERGEHEN! - Sozialräumliche Alternativen

FORUM für Kinder- und Jugendarbeit
Ausgabe 2/2011

Mit Beiträgen unter anderem von

  • Rolf Mohr
  • Timm Kunstreich
  • Team BSP Rübezahl
  • Christoph Exner
  • Werner Brayer
  • Uwe Riez
  • Conny Fiedler
  • Team Gästewohnung Wegenkamp
  • Christine Garbe, Christel Lühmann und vielen anderen mehr ...

Inhaltsverzeichnis und Impressum hier

Liebe Leserinnen und Leser!

Großstädtische Jugendhilfe ist immer dabei sich zu verändern, wenn sie passende Antworten auf die aktuellen Lebenslagen von Familien finden will; auf Lebenslagen, die meist eher Ausdruck kollektiver Prozesse im sozialen Gefüge der Stadt sind als Ergebnis individueller Erziehungsprobleme. Der Versuch, strukturelle Phänomene – Verdrängung und Ghettoisierung ganzer Gruppen in die Außenbezirke, familiäre Isolation, Familienarmut auf der einen und ausufernder Reichtum auf der anderen Seite – mit Maßnahmen der individuellen Erziehungshilfe zu beantworten, ist nicht nur teuer, die Maßnahmen werden von den Familien auch oft nicht wirklich gewollt und bleiben damit in ihrer Wirkungsentfaltung naturgemäß deutlich begrenzt. Jugendhilfe mit Wirkungsanspruch muss fachlich entsprechend umsteuern und zeitgemäß weitergehen.

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Hamburger Jugendhilfe deshalb damit, die Hilfelandschaft in Richtung einer vielgestaltigen, ganzheitlichen und auf konkrete Lebenswelten gerichteten Angebotsstruktur weiterzuentwickeln. Weil dieser Gestaltungsprozess in Hamburg quantitativ wie qualitativ in die richtige Richtung weiter gehen muss, haben wir diese Ausgabe des FORUM der Theorie und Praxis sozialräumlicher und lebensweltlicher Weiterentwicklung der Jugendhilfestrukturen gewidmet.

Manuel Essberger und Maria Kalde

Vollständige Fassung des Editorials hier

Ausgewählte Beiträge zum Download: