Der Verband Kinder- und Jugendarbeit

Offen bleiben!

Bild: Vassilis Mathioudakis

Schon neugierig? Das neue FORUM ist da!

Liebe Leserinnen und Leser!

Seitdem Europa seine Außengrenzen im März geschlossen hat, leben viele Menschen im Nirgendwo der Lager an den europäischen Außengrenzen. Alle Abschottungsmaßnahmen haben Millionen Menschen nicht davon abgehalten, sich auf den Weg zu machen. „Offen bleiben!“ und all dies hinterfragen – ist das nicht die zeitgemäße Antwort?

Verschiedene Arten von Grenzen und Möglichkeiten zu ihrer Überwindung nehmen wir in dieser Ausgabe des FORUMs in den Blick. Der griechische Fotograf Vassilis Mathioudakis hat das Flüchtlingslager in Idomeni besucht und schildert in eindrücklichen Worten und Bildern seine Erlebnisse. In Hamburg beschäftigt uns die Situation der hier bereits Eingetroffenen. Was Einrichtungen der Offenen Arbeit zum Gelingen dieses Ankommens beitragen können, wenn sie sich auf die „Neuen im Quartier“ einlassen, beschreibt Torsten Niehus.

Ein für internationale Flüchtlingslager entwickelter Ansatz soll in Hamburger Unterkünften durch „Child Friendly Spaces“ zu besserem Schutz von Kindern beitragen. May Evers erklärt, wie das geht. Dass ein ganzer Stadtteil ein „traumasensibler Sozialraum“ werden kann, davon berichtet Katrin Wehr. Warum nicht früh genug damit begonnen werden kann, ein gegenseitiges Verständnis für Denk- und Lebensweisen von Jugendlichen in unterschiedlichen Gesellschaften zu entwickeln, erläutert Meinhard Lamp’l. Auch die Hamburgweiten Kickerturniere haben das Ziel, einen fairen Umgang miteinander zu fördern, schildert Jené Halabi.

Die demokratischen Arbeitsprinzipien und vom Aussterben bedrohten fachlichen Haltungen der Offenen Arbeit besser sichtbar machen möchte der neu gegründete „Kooperationsverbund Offene Kinder- und Jugendarbeit“. Moritz Schwerthelm legt dar, wieso die OKJA eine bundesweite Interessenvertretung dringend nötig hat. Die Grenzen des Konzeptes der „Neuen Autorität“ zeigt Stefan Dierbach auf und beschreibt es als ein auf Verhaltensmodifikation abzielendes Funktionsmodell, das zulasten der Beziehungsqualität geht. Was diese ausmacht und wie liebevolle Führung gelingt, erläutert Jesper Juul im Interview. Anknüpfend weist Ursel Becher im zweiten Teil ihrer professionstheoretischen Grundlegung darauf hin, dass eine vermarktlichte und technisch-objektivierende einer subjektorientierten, sozialräumlichen Jugendhilfe entgegensteht.

Leonie Wagner, Joachim Gerbing und - neu im Bunde - Karen Polzin

Ausgewählte Beiträge finden Sie hier.

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Der Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V.

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Unser Verband wurde Mitte der 70er Jahre von engagierten AktivistInnen der Aktiv-, Abenteuer- und Bauspielplatzbewegung unter dem Namen Verband Hamburger Spielplatzinitiativen e.V. gegründet. Als Dachverband für Initiativen und Einrichtungen der Arbeit mit Kindern hatte der Verband sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen in städtischen Ballungsräumen Spiel- und Freiräume zu eröffnen.

Der Verband Kinder- und Jugendarbeit heute:

Heute ist der Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. ein landesweiter Fachverband für lebenswelt- und stadtteilbezogene, parteiliche, offen zugängliche Jugendhilfe und

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  • Herausgeber der Fachzeitschrift FORUM für Kinder- und Jugendarbeit,
  • Träger eigener Verbandsprojekte,
  • Dachverband für seine Mitgliedseinrichtungen aus den Arbeitsfeldern der Offenen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien in Hamburg und natürlich nach wie vor auch
  • Lobbyist für die Hamburger Abenteuer- und Bauspielplätze.
  • Anbieter verschiedener Serviceleistungen; unter der Rubrik finden sie unser Institut findus - Projekte entwickeln, begleiten, evalulieren  und Stellenanzeigen aus dem Bereich der Hamburger Kinder- und Jugendarbeit

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Entschlossen OFFEN - für den Erhalt und Ausbau der offenen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien!